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Das Leben ist kein Ponyhof,

es könnte jedoch wie ein Distanzritt sein.


(Auszug aus dem E-Book "Plane den heissesten Ritt, den durch Dein Leben.") Von Liz Heer

"Es gibt einen Start, eine Anzahl Kilometer, eine gewisse Zeit und es gibt ein Ziel. Die Strecke ist aufgeteilt in verschiedene Schwierigkeitsgrade. Es geht den Berg hinauf und wieder hinunter, durch Bäche und Seen, über weite Felder und an
vielen Menschen und Siedlungen vorbei, es schneit und es regnet, die Sonne brennt Dir ins Gesicht und dicker Nebel hüllt Dich ein. Nach einer gewissen Zeit tut Dir Dein Hinterteil so weh, dass Du am liebsten absteigen würdest.
Doch das tust Du nicht.

Jeder Deiner Mitkonkurrenten versucht, den Ritt so gut und so präzise wie möglich in der vorgegebenen Zeit zu absolvieren. Alle wollen, ja müssen mit kontrolliertem Puls unterwegs sein (ist dieser im Ziel zu hoch, bist Du disqualifiziert und alle Mühe war umsonst), und darum wählst Du natürliche gesunde Gangarten und setzt sie abwechselnd ein. Du und Dein Pferd schwitzen, sind am Verdursten und mittlerweile tut Dir nicht nur Dein Hinterteil so weh, dass Du am liebsten absteigen würdest. Doch das tust Du immer noch nicht – wieso nicht?

Ich kann es Dir sagen, denn ich habe es erlebt. Ich ging blauäugig auf meinen ersten Distanzritt, dachte, ich sei fit genug. War ich auch, bis nach rund einer Stunde im flotten Trab mein bereits oben benanntes Körperteil Schmerzen in Hochfrequenzen an mein Hirn sandte und auch Ice Tea, meine Araberstute, die sehr gerne Tempo macht, ihre Ohren nach hinten zu mir richtete mit dem Ausdruck: Hey – können wir auch wieder einmal anhalten? Und ich gab ihr zu verstehen: – NOCH NICHT

Die Übermittlung dieses NOCH NICHT löste bei Ice Tea eine Motivation aus, sie richtete ihre Ohren wieder nach vorne, schüttelte einmal ihren Kopf, so wie es Araberpferde gerne tun, und gab ihrem Trab einen Schub. Es fühlte sich an, als ob sie das Spiel verstanden hatte, sie war wieder voll dabei. Während dieses Rittes ging mir einiges durch den Kopf und es wurde mir vieles bewusst. Hier ging es um uns beide als Team, sie vertraute mir, verstand mich und ich sie.

Ich wurde mir meiner Vorbildfunktion bewusst, auch wenn mir alles wehtat. Wir nahmen beide unsere Verantwortungen wahr. Wir waren mit Freude unterwegs. Ihr Vertrauen, ihr Respekt und ihre Partnerschaft wollte und durfte ich nicht zerstören, das war meine Priorität. Im Verlauf des Rittes, mit einem guten Puls und in der passenden, möglichst punktnahen Zeit anzukommen, motivierte mich enorm und ich konnte das auf Ice Tea übertragen – sie war bei mir, mental und emotional.

Wir haben`s geschafft!
27 Kilometer später und zwei Stunden mehrheitlich im Trab, etwas im Schritt und kurz im Galopp kamen wir im Ziel an und landeten auf Platz 18 von 35 Teilnehmern. Der Puls von Ice Tea betrug 38, erlaubt waren 64. Vortraben und genereller Check von der Tierärztin – alles o.k.
Sie erhielt die Qualifikation für 40 Kilometer. Abgesehen davon, dass ich zwei Tage später auf allen vieren aus dem Bett kroch und mich die Treppe rückwärts hinuntermühte, weil mich Muskeln quälten, von denen ich nicht wusste, dass es sie überhaupt gibt – war ich unglaublich stolz, vor allem auf Ice Tea. Was uns zusammengeschweisst hat, war, trotz Schmerz, Durst und emotionalem Durchhänger, dranzubleiben. Die Befriedigung, die im Ziel kam, war unbeschreiblich. Dafür lohnte es sich, im Sattel zu bleiben."

Was hat das mit unserem Leben zu tun?
Ich denke oft an diesen Distanzritt, wenn ich in meinem Leben auf einem «Ritt» bin, bei dem es wichtig ist, Ziele zu stecken und diese zu erreichen, zu fokussieren, meine Mitspieler zu begeistern und Verantwortungen abzugeben und meine zu übernehmen – und was auch immer kommt dranzubleiben.

Ich bin nun seit rund 30 Jahren mit Pferden zusammen, habe einige Ritte hinter mir. Mein Fazit: Horsemanship ist der direkte Startschuss für die persönliche Entwickung, mentale, emotionale, physische Stärke und Know-how. Was ich von Pferden lernen durfte, habe ich erst Jahre später realisiert und erkannt. Heute weiss ich, wie wertvoll dieses Studium für mich, meine Selbstständigkeit und meine Familie war und immer noch ist. Es mich geprägt. Es gibt immer noch so viel zu lernen!

Ich lade Dich ein, daran teilzunehmen und meinem PASSION-Plan zu folgen.
Wie wäre es für Dich, mit einer durchdachten und strategisch einfachen Vorbereitung zurück in den Alltag zu kommen? Teste  es selbst. Dein Gegenüber wird wieder neugierig auf Dich und alles, was Du zu bieten hast.

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Publiziert am von Liz Heer

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